Lesekonzert Stadtbibliothek Magdeburg 150318
Lesekonzerte

Lesekonzert in der Stadtbibliothek Magdeburg am 15.03 18 zur Buchpremiere Magdeburg - Wendezeit und

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    180 Jahre Zuckerproduktion in der Magdeburger Börde

    Deutschlands wohl älteste Zuckerfabrik 1838 in Klein Wanzleben gegründet.

    Er ist schwarz, extrem fruchtbar und speichert viel Wasser: Der Bördeboden. Er entstand in den Eiszeiten. Bereits die Herkunft des Namens weist auf die Bedeutung der Lössbörden hin: „Börde“ stammt vom niederdeutschen Wort „bören“ ab, das übersetzt so viel wie „ertragreich sein“ bedeutet. Die Schwarzerde war schon immer von herausragender Bedeutung. In dem Dorf Klein Wanzleben gründeten 1838 19 Bauern, Handwerker und Gastwirte die Zuckerfabrik „Peter Walstab Co.“ die sog. Rübenquetsche. Die Region Magdeburg war und ist durch die Gewinnung RübenZucker inzwischen zu einem wichtigen Zentrum der europäischen Zuckerindustrie. Ab 1876 wurde Zucker an der Magdeburger Börse notiert.
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Zeichnugen des Magdeburger Künstlers im Kulturhistorischen Museum

 

 

weltoffen

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17. CSD in Magdeburg

Zwei Wochen Programm mit 30 Veranstaltungen

Das Motto: pausenlos Bunt Damit setzt die LSBTI* Community Magdeburgs auf Solidarität und Zusammenhalt in der Gesellschaft.

Sexuelle Vielfalt gilt als Selbstverständlichkeit, die akzeptiert wird - Diskriminierung darf keinerlei Raum bekommen. Das Motto steht besonders als Zeichen der dauerhaften Sichtbarkeit und soll zum Ausdruck bringen, dass man sich zu keinem Zeitpunkt  verstecken sollte.
Es sei viel erreicht worden. Die Ehe für alle - eine sehr große Errugnenschaft.
Dennoch sei der CSD mit der öffentlichen Demonstration auch in Magdeburg noch immer nötig, so lange es Diskriminierungen und Beschimpfungen gebe. Es gehe auch darum, erkämpfte Rechte zu verteidigen.


Der CSD fordert u. a. ein Benachteiligungsverbot wegen sexueller und geschlechtlicher Indentität. Dieses soll bis zum Frühjahr 2019 in der Landesverfassungvon Sachsen-Anhalt verankert werden. 2016 hatten die Regierungsparteien CDU, SPD und Grüne im Koalitionsvertrag die Aufnahme der Merkmals in Artikel 7 Absatz 3 der Landesverfassung zugesagt. 
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4. christlich-muslimisches Gespräch

21.01.19.Das christlich-muslimisches Gespräch ist inzwischen Tradition. Dieses Mal ging es um Fanatismus in der Religion. Religion kann Frieden schaffen oder aber zerstören, Konflikte einhegen oder befeuern. Doch wie geht man mit Fanatismus um? Wie entsteht Fanatismus und wie kann man Fanatismus wirksam begegnen? Wir sprachen am Rande mit Vertretern der beiden Religionen.

 

Dieser informative interreligiöse Dialog soll einen sinnvollen Beitrag für ein friedliches, respektvolles Zusammenleben in Magdeburg leisten.

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Eingedeutscht - Die schräge Geschichte unserer Integration

Über Vorurteile und Ängste, Eigenarten und Freundschaften

28.03.18.Das Buch „Eingedeutscht. Die schräge Geschichte unserer Integration“ erzählt die Geschichte von Abdul Abassi und Allaa Faham, beide 2012 aus Syrien geflohen, erschienen im April 2018 im Goldmann Verlag.

Nach ihrer Ankunft in Deutschland haben Abdul und Allaa über das Internet versucht ihre Flucht zu verarbeiten und im August 2015 ihren youtube-Kanal GLS, was für German LifeStyle steht, gestartet. Über Kurzfilme konnten sie sich über Themen wie Ankommen in Deutschland und die Integration in den Alltag über das Netz austauschen.

 

zur vollständigen Rezension: Rezension: Eingedeutscht - Die schräge Geschichte unserer Integration

 

 

für Demokratie

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Interview Andreas Speit "Bürgerliche Scharfmacher"

Rechtspopulismus, Neue Rechte, AfD: Bürgerliche Scharfmacher

Der Autor Andreas Speit hat viele Jahre im rechten Millieu recherchiert. Mit seinem Buch "Bürgerliche Scharfmacher" legt er eine Art Lagebericht vor. Wir trafen den Autoren im Vorfeld seiner Lesung in der Magdeburger Stadtbibliothek  zum Interview. Gesamtlänge 24 Minuten! (10.05.17)

 

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Liane Bednarz Die Angstprediger

Buchmesse 2018  Wie rechte Christen Gesellschaft und Kirchen unterwandern

Schon der Titel „Die Angstprediger. Wie rechte Christen Gesellschaft und Kirchen unterwandern.“ lässt aufhorchen. Was ist ein rechter Christ?, dieser Frage geht die Journalistin Liane Bednarz in ihrem Buch, dass im April 2018 im Verlag Droemer Knaur erschien, nach. Vo rallem, woran lässt es sich festmachen, dass es konservative Gläubige gibt, die anfällig für rechtes Gedankengut sind?

 

 
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Rezension Yascha Mounk: Der Zerfall der Demokratie

Yascha Mounk: Der Zerfall der Demokratie. Wie der Populismus den Rechtsstaat bedroht.
Verlag Droemer , Februar 2018

Ein schonungslos offenes Buch, dass der Autor Yascha Mounk 2018 veröffentlichte.
Mounk in München geboren, lehrt an der Havard University und ist Fachmann für die Geschichte des Populismus und die Krise der liberalen Demokratie. Schnell zeigt der Autor auf, dass wir mitten drin sind in dieser Krise und wie der Titel klar macht, dass wir gerade erleben, wie die Demokratie zerfällt. Sieben Jahrzehnte nach dem II. Weltkrieg voller Frieden und auch Wohlstand in Westeuropa und Nordamerika, alles wird so bleiben, wie es ist. Oder nicht? Die Analyse von Yascha Mounk ist tiefgreifend. Mal ein Blick über den Atlantik nach Amerika, quasi aus dem Nähkästchen des Autors geplaudert, zur aktuellen politischen Situation rund um den Demagogen Trump. Amerika, ein Land der Demokratie steuert auf ein Chaos zu. Aber es zeigen sich parallele Entwicklungen in Europa, hier erstarken die Populisten.  
Yascha Mounk macht klar: „Demokratie braucht überzeugte Demokraten, die das System zwar kritisch begleiten, ihm aber auch ein gewisses Maß an Grundvertrauen entgegenbringen.“ Genau das ist es, was uns in unserer „Wohlfühlgesellschaft“ abhanden gekommen ist, das Grundvertrauen in die Institutionen. Das deutsche Erbe macht es schwer, der positiven Identifikation mit dem eigenen Land zu begegnen. Dennoch ist es möglich, die liberale Demokratie wiederzubeleben, wie der Autor in seiner Schlussbemerkung aufzeigt. Fakt ist, dass wir in einem Zeitalter leben, in der der Populismus zunimmt und die liberale Demokratie tagtäglich verteidigt werden muss.
Ein wichtiges Buch, dass ausreichend Denkanstöße gibt, nicht einfach die aktuelle politische und gesellschaftliche Situation so hinzunehmen, wie sie ist.

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